Jetzt lernen Sie meine Oma kennen – und meine Meinung.

August 7, 2015 at 8:27 am (Uncategorized)

Jetzt musste ich an meine Omi denken, die erst in Freest in einer der Fischerkaten unterkam:

kurzhaarschnitt

Meine Oma ist mir als hutzelige, kleine, etwas verplante Person in Erinnerung. Mit grauem Haar, in dem immer ein Rest Dauerwelle versuchte, Locken vorzutäuschen. Im höheren Alter hat Oma die Dauerwelle nur noch selten beim Friseur machen lassen. „Ach Jung, dat ischa immer auch so düer.“

Sie sprach einen ganz eigenen Dialekt, der sich aus dem für Schleswig-Holsteiner typischen nordischen Slang, plattdeutsch und gesprochenen Rechtschreibfehlern zusammensetzte.
„Düer“, also teuer, ist ein Wort, was man oft vor ihr hörte. Dies ist düer, das ist düer, fast alles war düer. Aber manches war ihr nie zu teuer. Dazu gehörte auch ihr einziger Enkel, also ich.

Was mich anging, war sie immer sehr großzügig. Besonders zu Weihnachten und Geburtstagen.
Ich hatte, wie so viele, irgendwann im jugendlichen Alter begonnen, mir von ihr Geld statt gekaufter Geschenke zu wünschen. Dies wurde dringend notwendig, als ich feststellte, dass sie beim besten Willen nicht lernen wollte…

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unterwegs

September 21, 2014 at 9:43 pm (Uncategorized)

Urlaub ist immer eine feine Sache – dieses Jahr habe ich eine Legomuetzenmaedel mitgenommen und das hat Einiges gesehen:

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Natur

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Meer:

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Schön war’s

22

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Der Turm – Erinnerungen

Februar 3, 2014 at 5:47 pm (Uncategorized)

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Hier steht er noch. In seiner gesamten „Pracht“. Gestern um etwa 10:05 war nur noch Staub übrig…
Er wurde 1972 gebaut, ich konnte ihn ab 1999 erleben. Hätte nie gedacht, dass ich dem Ding nachtrauere.

Für eine Studentin mit Klaustrophobie war das Ding die Hölle.
Als Erstsemesterin der Kulturanthropologie hörte ich immer: „Bei den Soziologen muss man unterm Waschbecken sitzen“. Damals residierten wir noch in einer Villa am Bettinaplatz und ich wollte trotzdem Soziologie als 2. Hauptfach. Der Platz unterm Waschbecken war garnicht so schlimm wenn man drunter passte. Wenigstens saß man nicht unter den Tischen der Anderen oder zu nah am Fenster, wo es ständig zog.

In den Seminarraum zu kommen war ein ganz eigenes Abenteuer:

Die Fahrstühle konnten mit der U-Bahn von Tokio verglichen werden (obwohl dort die Ein- und Ausstiegsebenen plan sind) Es war voll, wirklich voll, extrem voll. Der 2. von links war ja ganz Besonders und hielt auch gerne dort, wo er es nicht sollte: im 18. Stock oder zwischen 2 Stockwerken. Dann doch lieber laufen?

Das Treppenhaus war eng und nervig. Aber nie!!! langweilig. Denn das machte den Turm aus. Gelebte Solidarität unter den Studierenden, das TuCa, welches unten immer noch besser war, die Schriften an der Wand, die Möglichkeit, donnerstags gegen 20:00 noch ein autonomes Tutorium zum den absurdesten Themen besuchen zu können…

Wird es dass im IG-Farben-Haus im Josef-Ackermann-Hörsaal auch geben? Oder werden die externen Security-Menschen, die hoffentlich wenigstens den Mindestlohn bekommen, einen direkt rauswerfen?

In Zeiten von Bologna weiss ich die Antwort aber deswegen trauere ich dem Horrorgebäude und seiner Zeit nach:

(foto: Jürgen Lange: http://www.juergen-lange.de/wp1/)

und dann gucke ich dieses Video und hoffe, dass es ein paar der alten Plakate sind, die dort so malerisch heruntersegeln: Video

Schau mir noch mal die alten Bilder an: AfE-Tumblr

und freue mich aufs nächste Jahr, denn „Wer den Turm liebt, malt ihn an“

Die Nachrufe: taz
und die Frankfurter: Stadtkindffm, VivilachtBeves welt, der Hexenkurier, Cuoio, die kollektive Offensive

… auch und wenn sich jemand fragt, was auf dem Gelände jetzt gebaut werden wird:

mehr Bürogebäude!

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Rückblick 2013

Dezember 31, 2013 at 1:22 pm (Uncategorized)

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huch, schon wieder ein Jahr vorbei, 2013 war … interessant.

1. Mehr Kohle oder weniger?

mehr im Erst-, weniger im Zweitjob…


2. Mehr ausgegeben oder weniger?

Viel mehr: neue Bücher, mehr Comics, mehr Filme, viel besseres Essen…

3. Mehr bewegt oder weniger?

Definitiv weniger! Kaum Zweitjob und für zwei Monate ein gebrochenes Bein verhindern die Bewegung. Übrigens muss ich Fahrräder ab 2013 ablehnen, da ich mein Bein beim fahrradfahren gebrochen habe und erst im Oktober von einem Fahrradfahrer umgefahren wurde

4. Die gefährlichste Unternehmung?

  • Fahrrad fahren?
  • Hafenkino
  • ein Urlaub, der meinen Horizont sehr erweiterte!

5. die krassesten Momente?

  • Mit hörbar gebrochenen Wadenbein nachts im Grünstreifen zu sitzen und zigarettenrauchend auf den Krankenwagen warten.
  • die Sanitäter bitten, mein Fahrrad abzuschließen
  • der hundertste Anruf eines Idioten

6. geärgert wann?

7. gefreut wann?

  • beim wunderbaren Urlaub mit ganz tollen Menschen (es fehlten Teilnehmer!)
  • bei gutem Essen mit Freunden
  • wenn die kleine Schwester fragt, wie man bloggt

8. das schönste Geschenk an mich?

  • Zeit der anderen
  • jede Menge guter Ideen
  • endlose respektvolle Diskussionen
  • mich so zu akzeptieren, wie ich bin :-/

9. das schönste Geschenke von mir an Andere?

  • das müssen die schon sagen!
  • P R A L I N E N

10. 2013 in einem Wort:

… faszinierend …

Kommt alle gut ins neue Jahr! Wir sehen uns auf der anderen Seite!

 

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Runterkommen

August 23, 2013 at 9:04 pm (Uncategorized)

auf 20% Leistung runtergeschaltet, muetzenmaedel sein!

Auch mal schön…

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der Traum ist aus.

April 29, 2013 at 9:04 pm (Uncategorized)

BildAbschiede werfen ihre Schatten voraus. Und manche mussten schon erlebt werden. 

Goodbye Hafenkino im alten Lokschuppen und Danke für die vielen guten Filme, Manche verwirrend, manche deprimierend, manche zum nachdenken aber alle auf ihre Art sehr gut. 

Ich hoffe, es geht am neuen Standort weiter und die OpenAir-Saison fängt auch mal an!!!

Der Abschiedsfilm hat jedenfalls perfekt gepasst. Merci!

 

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wassn…

März 5, 2013 at 5:01 pm (Uncategorized)

Verlust!

Verdammt. Die Worte fehlen und salbungsvoll kann ich nicht aber Du fehlst und wirst so sehr weiter fehlen. Dein Humor, so finster er manchmal auch war, Deine Offenheit für Alles und Jeden, Deine Menschlichkeit für die ich auch noch jetzt unglaublich dankbar bin.

Bitte entschuldige…

wassn

Ich werde Dich vermissen…

(… und mach das nie wieder!)

 

Edit: http://www.youtube.com/watch?v=WYM7cxxm2i0

 

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Ersurft, gelesen, gesehen und nachgedacht

März 2, 2013 at 7:28 pm (Uncategorized)

1 Oh Mann, diese Woche hatte es in sich. Ich bin mal wieder krank aber wenigstens meinen Gips los, lebe von Antibiotika und Schmerzmitteln und hänge den lieben, langen Tag vor dem Rechner.

Das hingegen ist nicht immer die reine Freude obwohl es auch diese wunderschöne Bildersammlung gibt (jaja, ich weiß: ist schon älter aber trotzdem schön!)

Aber dann lese ich das hier: Gutjahr über das Adressensammeln an Schulen. Schön klassisch mit Gratisangeboten ködern und dann nachhaken: „Sie möchten doch nicht, dass Ihr Sohn Probleme in der Schule bekommt?“ (aus dem obigen Text).

Richard Gutjahr hat dazu auch eine einprägsame Grafik gebaut, die das sehr gut erklärt: Bertelsmann-Kinder-Datenschutz

Da sieht man es ganz deutlich, wie dringend die armen Verlage (hier Bertelsmann) Geld brauchen! Daher passt es auch super, dass gestern das Leistungsschutzrecht im Bundestag durchgewunken wurde.

Obwohl immer betont wird, dass es „NUR“ gegen die Newsaggegatoren, welche die Inhalte einfach übernehmen, gerichtet sein soll, wurde dieses Gesetz so unglaublich schwammig formuliert, dass sich auch so wunderbare Projekte wie Rivva Gedanken machen müssen, wie ihre „Teaser“ formuliert werden und Konsequenzen ziehen.

Die Argumente für und gegen das Gesetz wurden in den letzten Wochen schon von allen Seiten durchgekaut, die werde ich hier nicht wiederholen. Ich finde den Bückling vor den Verlagen seeeeeehhhhr be……… und der Gedanke, dass eine scheidende Bundesregierung den mächtigen Verlagen Deutschlands einen Gefallen tat um eine bessere Presse zu bekommen, liegt nicht zu fern. :-/

Bei Opalkatze gibt es die Liste der Publikationen, die das LSR unterstützen.

Und ist das WordPress-PlugIn, welches automatisch die Verlinkung auf diese Zeitungen unterdrückt.

Bei Abgeordnetenwatch kann man sehen, wie die Mandatsträger seines Wahlkreises abgestimmt haben (hier leider keine Überraschung) und die fehlenden Abgeordneten der Opposition die das Gesetz hätten kippen können waren sich alle krank!)

Und dann schaffte es eine Abgeordnete der CSU mich zu überraschen! Hätte ich nicht gedacht, dass es dort auch Menschen mit Reflektionsvermögen gibt.

Leider hielt dieser Gedanke nur bis heute Mittag und  dann erzählte Herr Seehofer der Republik etwas über die Ehe und dass sie besonders schätzenswert ist.

Das ist mir doch direkt eine weitere Schmerztablette wert!

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Aufschrei

Januar 27, 2013 at 4:35 pm (Uncategorized)

BildDieses Wochenende hatte es wirklich in sich. Nach der Veröffentlichung von Brüderles Bemerkung an eine Journalistin des Sterns, schrieben viele Menschen unter den hashtag #aufschrei über ihre Erfahrungen mit Alltagssexismen.

Diese Debatte hat mir wirklich so sehr das Wochenende versaut. Zu lesen, was anderen Menschen passierte (denn auch Männer sind von Sexismus betroffen) aber auch die Relativierungen, Rechtfertigungen und plumpen Kommentare einiger zog mich sehr runter.

Edit: hier ist eine gute Seite, die das Ausmaß von Belästigungen zeigt.

 

Ist es wirklich zu viel verlangt, einander respektvoll zu begegnen? Der Dirndl-Spruch ist kein ungeschickter Flirtversuch sondern eine Unverschämtheit. Da bringt Leisure Suit Larry bessere Sprüche!

Ich wollte noch sehr viel mehr schreiben aber andere haben mal wieder viel besser zusammengefasst, was ich sagen will (eine Sammlung von Blogposts zum Thema):

„Mädchen wird beigebracht, daß Jungs eben so sind und man besser den Kopf senkt, sich wegduckt, dem Stress aus dem Weg geht, drüber lacht, es abperlen lässt, sich keine aufreizenden Klamotten anzieht, keine kurzen Röcke, keine tiefen Ausschnitte, denn die suggerieren den Männern, dass Frauen es doch wollen, daß sie alle Schlampen sind, daß sie selber Schuld haben „wenn etwas passiert“. Dabei ist es da schon längst passiert: Frauen werden misstrauisch, manche ängstlich, manche machen sich unsichtbar.“ – E13

„Zumal viele der getwittereten Anekdoten sozusagen zum “Minisexismus” zählen. Dieser ist einfach nicht greifbar und darauf angesprochen, können die Verursacher das auch wunderbar runterspielen. Gegenwehr fürht hier auch häufig zu Verspottung, womit wir dann wieder bei #aufschrei wären.“ – Journelle

„Nun ist es so: Ich betrachte mich nicht als Opfer. Ich betrachte mich als Menschen, dem Dinge passieren, die ihm nicht passieren sollten. Dinge, die mir aufgrund meines Geschlechtes passieren. Dinge, bei denen ich im ersten Moment oft sprachlos bin, nicht, weil ich eine Frau bin, sondern weil ich nicht fassen kann, dass sich ein anderer Mensch so etwas trauen könnte.“ – Natalie

„So lange “nichts” (also alles unterhalb einer “echten” Vergewaltigung) passiert ist, vergessen, verdrängen, nicht zu lange damit beschäftigen. Ansonsten: ausweichen, aufpassen, vorsichtig sein. Nachvollziehbar im Einzelfall, aber es zementiert gesellschaftliche Verhältnisse, gegen die jetzt erstmals wirklich protestiert wird.“ – Dr. Mutti

„Denn erst als der Minister Hahn (Hessen) und andere über den Tabubruch schwadronierten (wobei sie merkwürdigerweise nicht den Tabubruch Brüderles meinten sondern den Tabubruch der Journalistin), kanalisierte sich der Zorn. Denn genau diese Reaktionen sind es, die den Kern des Alltagssexismus in diesem Land ausmachen. Derailing – Ablenkung.“ – haltungsturnen

„Die wichtigste Erkenntnis aus der Aufschrei-Debatte fand ich: Es geht nicht darum, sich selbst als Opfer zu stilisieren, sondern zu zeigen, dass Übergriffe der verschiedensten Art ganz einfach zum Alltag der meisten Frauen gehören. Dass es fast schon so “normal” ist, dass viele Frauen sich daran gewöhnt haben, dass es einigen schon gar nicht mehr auffällt und sie die meisten Vorfälle verdrängt haben.
Wer in dieser Debatte dann die “Befreit euch selbst aus eurer Opferrolle”-Keule rausholt, ist nur noch einen Schritt entfernt vom “Opfer-Abo” von Kachelmann.“ – happy schnitzel

„4. Anderer Menschen Grenzen zu überschreiten ist unangebracht.
Es kommt nicht darauf an, ob eine Grenzüberschreitung Absicht war oder nicht, welchen Zweck sie haben sollte oder wie sie gemeint war. Grenzen sind zu achten, wann eine Überschreitung vorliegt, hat nur zu entscheiden, wessen Grenzen es sind und niemand ist in der Pflicht, die eigenen Grenzen von sich aus zu kennzeichnen oder ihre Verletzung zu benennen.“ – zivilschein

„Und hört auf, Frauen als das defizitäre Geschlecht hinzustellen. Wir brauchen keine Kompetenztrainings, um ungelenke Nachfragen von „echten“ Übergriffen zu unterscheiden. Männer sind nicht so blöd, dass sie Grenzen ungewollt überschreiten und sich dann nicht mal dafür entschuldigen.“ – dropthethaught

„Wie sehr mich dein sexistischer Witz trifft, hängt nicht zuletzt von meinen vorangegangenen Erfahrungen ab, meiner momentanen Stimmung, dem Kontext in dem du ihn mir erzählst, die Beziehung, in der du zu mir stehst.“ – frequenzen

So sieht es nämlich aus.

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frohe Weihnacht

Dezember 24, 2012 at 10:33 am (Uncategorized)

Imagegenießt die freien Tage, nutzt die Möglichkeit, Euch zu entspannen – aber auf Eure Art.

(und wenn ihr das nicht könnt; stört niemanden beim Chillen, geht weg, engagiert Euch, macht!)

Solltet Ihr noch Lust auf Filme haben:

DEAD SET (ich bin total begeistert) bei der IMDB, WIKI, RT… Danke, Hase!

Haut rein,

sagt muetzemaedel

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